Die mangelhafte Stromversorgung über die 15 Jahre alte Freileitung ist Kritikpunkt der Kleingärtner, die immer mehr Elektro-Kochgeräte betreiben. Immer öfter bricht das Netz wegen Überlastung zusam­men. Oft fährt der Blitz in die Freileitungen. Es werden verschiedene Abnahmezeiten in den Anlagetei­len vereinbart, an die sich wenige halten. Deshalb wird der Bau einer neuen Erdkabel-Anlage erwogen und 1972 begonnen.

Die Finanzierung erfolgt durch die Mitglieder, die auch wieder kräftig in vielen Stunden diese Aufgabe meistern. 1975 ist diese Erdkabelverlegung mit Anschluß der letzten Garten­laube abgeschlossen. Aufwand: 110 Tausend Mark Material und Leistungen bei etwa 4 Mark Stunden­satz. Der Bauhof entsteht, um den Material- und Werkzeugbestand besser verwalten zu können, und den Gewerken eine Unterkunft zu geben.

Die Gartenfeste, Obst und Blumenschauen sind Traddition. Sie werden auch vom Wohngebiet gut besucht, besonders der Verkauf der gespendeten gärtnerischen Erzeugnisse ist sehr beliebt. Einem Bewirtschafter-Ehepaar gelingt es, durch Beständigkeit und Fleiß das Heim auch im Winter offen zu halten, ohne daß Verlußte zu verbuchen sind.